Interviewfrage für Business Analyst

Mit welchen Werkzeugen arbeitest du im Tagesgeschäft?

Worauf der Interviewer abzielt, wie du deine Antwort aufbaust und ein gesprochenes Beispiel zum Anpassen.

Kurzantwort

Typischerweise Jira oder Azure DevOps für Anforderungen und Stories, Confluence oder SharePoint für Dokumentation, Visio, Lucidchart oder Miro für Prozessmodelle, und SQL plus etwas wie Power BI oder Tableau für Daten. Die Gewohnheit, die mehr zählt als jedes Produkt, ist, Anforderungen an einem Ort zu halten, der auf die Umsetzungsposten verlinkt, statt in Dokumenten, die still auseinanderdriften.

Warum Interviewer das fragen

Interviewer fragen teils, um Werkzeugkenntnis gegen ihren Stack zu prüfen, und teils, um zu sehen, ob du verstehst, warum die Werkzeugwahl wichtig ist. Sie wollen Anforderungen, die mit Lieferposten verlinkt sind, statt in einem separaten Dokumentensatz zu leben, und das Bewusstsein, dass ein Diagramm in einem Dokument und eine Story im Backlog innerhalb von Wochen widersprüchlich sind. Produkte aufzuzählen ohne ein Arbeitsprinzip ist eine dünne Antwort.

So baust du deine Antwort auf

  • Nenn die Werkzeugkategorien und je ein paar Produkte.
  • Betone das Verlinken von Anforderungen mit Umsetzungsposten in einem System.
  • Erklär, warum parallele Dokumente auseinanderdriften.
  • Sag, dass du dich an das anpasst, was die Organisation bereits nutzt.

Beispielantwort

Gesprochenes Beispiel, erste Person

Anforderungen und Stories in dem, was das Lieferteam nutzt, also meistens Jira oder Azure DevOps, Dokumentation in Confluence oder SharePoint, Prozessmodelle in Visio oder Lucidchart, und Miro, wenn ich einen Workshop fahre und will, dass Leute mit mir darauf zeichnen. Für Daten zuerst SQL und dann die jeweilige Reporting-Schicht, zuletzt Power BI. Wichtiger als die Produkte ist mir, dass Anforderungen im selben System wie die Umsetzungsposten liegen und verlinkt sind, denn in dem Moment, in dem eine Anforderung in einem Dokument und getrennt davon als Story existiert, widersprechen sie sich nach rund drei Wochen, und niemand weiß, welche stimmt. Ich habe an Orten gearbeitet, wo die Spezifikation ein Word-Dokument war und die Wahrheit im Backlog stand, und jedes Gespräch begann damit herauszufinden, über welche Version wir reden. Ich nutze lieber das vorhandene Werkzeug des Teams gut, als ein besseres einzuführen, das niemand pflegt.

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So funktioniert es

Nachfragen, mit denen du rechnen solltest

  • Wie handhabst du Anforderungen, wenn die Organisation gar kein richtiges Werkzeug hat?
  • Wie hältst du Diagramme aktuell, sobald sie in einem Dokument stecken?
  • Welche Erfahrung hast du mit dedizierten Requirements-Management-Werkzeugen?

Weitere Fragen für Business Analyst

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