Entwirf die Struktur, nicht nur das Bild. Gib der Seite eine logische Überschriftenhierarchie und Landmarks, sorg dafür, dass jedes Bedienelement einen sinnvollen zugänglichen Namen hat, und schreib Alt-Texte nach dem Zweck des Bildes statt als Beschreibung. Entscheide, was angesagt wird, wenn sich Inhalte ändern, halt den Fokus vorhersehbar, und stell sicher, dass alles, was mit der Maus geht, auch mit der Tastatur geht.
Warum Interviewer das fragen
Das trennt Designer, die Barrierefreiheit als Kontrast-Checkliste behandeln, von denen, die das nicht visuelle Erlebnis ihres Produkts verstehen. Interviewer wollen über Struktur, Benennung und Ansagen hören, denn das sind Entscheidungen, die ein Designer verantwortet und ein Engineer nicht erfinden kann. Zu erwähnen, dass du deine eigene Arbeit mit einem Screenreader abgehört hast, hat echtes Gewicht, denn sehr wenige Kandidaten haben das.
So baust du deine Antwort auf
- Fang bei der Dokumentstruktur an: Überschriften, Landmarks, Lesereihenfolge.
- Gib jedem Bedienelement einen Namen, der ohne Kontext vorgelesen Sinn ergibt.
- Schreib Alt-Texte nach Zweck und markier dekorative Bilder als dekorativ.
- Entscheide, was bei Änderungen angesagt wird und was still bleibt.
- Hör dir den echten Build mit einem Screenreader an, bevor du abnimmst.
Beispielantwort
Ich denke darüber nach, wie das Ding klingt, nicht nur wie es aussieht. Der erste Durchgang ist also Struktur: gibt es genau eine h1, verschachteln sich die Abschnitte sinnvoll, gibt es ein Main-Landmark, und passt die Lesereihenfolge zur visuellen Reihenfolge, sobald es umbricht. Dann Namen. Mein Test ist, ob ein Bedienelement laut vorgelesen ohne umgebenden Kontext noch Sinn ergibt. Eine Tabelle mit zehn Zeilen, in der jeder Link "ansehen" heißt, ist auf dem Bildschirm okay und laut nutzlos, also wird daraus "Rechnung 4021 ansehen", wobei der Zusatz visuell verborgen ist. Alt-Texte schreibe ich nach Zweck. Dasselbe Foto eines Laptops ist auf einer Marketingseite dekorativ und braucht in einem Support-Artikel, der zeigt, wo ein Anschluss sitzt, eine echte Beschreibung. Ansagen sind der Teil, den Leute vergessen: wenn ein Filter Ergebnisse ohne Seitenladen aktualisiert, bekommt ein Screenreader-Nutzer gar nichts, sofern wir es nicht sagen, also spezifiziere ich eine höfliche Live-Region und exakt, was sie sagt. Und ich schalte VoiceOver ein und gehe den gebauten Flow selbst durch. Das ist demütigend und findet immer etwas.
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So funktioniert esNachfragen, mit denen du rechnen solltest
- Wann sollte ein Alt-Text leer sein?
- Wie handhabst du eine komplexe Datenvisualisierung für einen Screenreader-Nutzer?
- Was ist der Unterschied zwischen einem Label und einer Beschreibung?
Weitere Fragen für UX Designer
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